Personalverantwortliche bei Lebensläufen oft skeptisch
Die Personalverantwortlichen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind mit Blick auf die Angaben, die von Bewerbern in Lebensläufen gemacht werden, oft skeptisch. Im Fokus der HR- und Finance-Manager stehen dabei vor allem die angegebenen Qualifikationen, sowie das genannte Fachwissen. Ein Großteil der Verantwortlichen nimmt die gemachten Angaben nicht als bare Münze.
Skeptisch sind die HR- und Finance-Manager vor allem bei den Sprach- und Softwarekenntnissen, die von Seiten der Bewerber angegeben werden. Aber auch bei den Gründen, die für den gewünschten Jobwechsel aufgeführt werden, macht sich oft Skepsis breit.
Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie. Die Studie Workplace Survey wurde von dem Personaldienstleister Robert Half durchgeführt. Insgesamt wurden dafür mehr als 2400 Personalverantwortliche in 13 Ländern befragt. Auf der Hut sind die Verantwortlichen nach den Ergebnissen der Studie aber auch, wenn die Managementfähigkeiten von Bewerbern im Mittelpunkt stehen.
In Deutschland gehen insgesamt 39 Prozent der Personalverantwortlichen aktuell davon aus, dass die jeweiligen Bewerber in ihrem früheren Job weniger Verantwortung übernehmen mussten als von ihnen angegeben wird. In Österreich beläuft sich der Anteil sogar auf 40 Prozent.
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