Studentenwerke für Abschaffung der Studiengebühren

Die Studentenwerke in Deutschland fordern die Abschaffung der Studiengebühren und eine umfassende Modernisierung des staatlichen Studienfinanzierungssystems.  Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung haben sich die im Deutschen Studentenwerk (DSW) organisierten 58 Studentenwerke auf einen umfangreichen Maßnahmekatalog zur künftigen Studienfinanzierung verständigt. Dabei ist im Zentrum eine laufend anzupassende staatliche Breitenförderung geplant, die sich am Bafög orientiert. Die Breitenförderung soll dabei auch für Bachelor-, und Masterstudiengänge ohne Altersgrenze gelten.
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Hochschulzugang soll vereinfacht werden

Der Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte soll vereinfacht werden und dafür wollen die Länder zusammen eine Mindestanforderung beschließen. Diese Mindestanforderung soll für all jene gelten, die keine schulische Hochschulzugangsberechtigung haben. Dies hat die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP geantwortet. Im Rahmen des Aufstiegspaktes, den der Bund und die Länder am 22.10.2008 auf dem Bildungsgipfel beschlossen hatten wurde diese Maßnahme vereinbart. Zur Zeit gibt es allerdings laut der Bundesregierung nach wie vor unterschiedliche Regelungen in den Bundesländern bezüglich der notwendigen beruflichen Qualifikation.
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Sachsen: Studienanreize statt Gebühren gefordert

Die sächsische Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) fordert mehr Studienanreize statt Studiengebühren. Im Bundesland Sachsen würde laut ihren Angaben noch immer die soziale Herkunft darüber entscheiden, ob ein Studium aufgenommen wird oder nicht. Selbst Frauen und Kinder, wo die Eltern keinen akademischen Berufsstatus haben, wird sich obwohl gute Noten vorliegen aufgrund fehlenden Geldes gegen die Aufnahme eines Studiums entschieden. Im Gegensatz zur Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) sieht Wissenschaftsministerin Stange einen beträchtlichen Teil der Personen, die kein Studium wegen der Studiengebühren beginnen.
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Bafög klettert um 10 Prozent

Die Studenten in Deutschland können sich freuen, denn die Bundesregierung hat das Bafög um 10 Prozent erhöht. Der höchste Förderungssatz beläuft sich dadurch auf 643 Euro pro Monat für Studenden ohne Kinder. Vorher hatte sich der Maximalbetrag für kinderlose Studenten auf 585 Euro belaufen. Die Freibeträge wurden im Rahmen des Bundesausbildungs-Förderungsgesetz (Bafög) um 8 Prozent angehoben. Das Bafög-Gesetz soll Chancenungleichheiten ausgleichen indem finanzschwache Studenten eine staatliche Förderung erhalten. Mit der Förderung können sie dann ein Studium beginnen und haben nach Studienabschluss relativ gute Voraussetzungen geschaffen einen Arbeitsplatz zu erhalten.
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